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E-Wirtschaft begrüßt Neuausrichtung der PV-Förderung

Die geplante Neuausrichtung der klassischen Photovoltaik-Investitionsförderung (PV) soll dazu beitragen, überschüssigen Sonnenstrom künftig noch besser zu nutzen und ins Stromsystem zu integrieren. Die E-Wirtschaft unterstützt diesen Kurs, fordert für Speicher und intelligente Steuerung aber klare, praxistaugliche Regeln sowie eine rasche Umsetzung.
 

Wien. Oesterreichs Energie, die Stimme der österreichischen E-Wirtschaft, begrüßt die heute angekündigte Neuausrichtung der PV-Förderung. In den vergangenen Jahren hat der Ausbau der PV stark an Dynamik gewonnen, gleichzeitig sind die Preise für Komponenten gesunken, die Technologie wurde zunehmend marktfähig. Diesen Entwicklungen trägt die Reform des Fördersystems nun Rechnung und setzt dort an, wo ein zusätzlicher Nutzen für das Stromsystem geschaffen werden kann.

„Förderpolitik muss mit der Entwicklung des Marktes Schritt halten. Förderungen entfalten dann den größten Nutzen, wenn sie das Energiesystem effizienter und stabiler machen. Die angekündigte Neuausrichtung der PV-Förderung ist dafür ein wichtiger Schritt – entscheidend wird nun eine klare und praxistaugliche Umsetzung sein“, sagt Oesterreichs Energie Generalsekretärin Barbara Schmidt.
 

Stromsystem in der Mittagszeit entlasten

Vor allem die stark steigende PV-Erzeugung in den Mittagsstunden wird für das Stromsystem zunehmend zur Herausforderung. Gleichzeitig sinken die Strompreise in diesen Stunden immer häufiger in Richtung null. Batteriespeicher können helfen, diese Spitzen abzufedern. Sie erlauben es, eigene Erzeugung und eigenen Verbrauch besser aufeinander abzustimmen. Systemdienlich wirken Speicher allerdings nur, wenn sie auch entsprechend betrieben werden.

„Wer seinen Speicher bereits am Vormittag füllt und überschüssigen PV-Strom zur Mittagszeit voll ins Netz einspeist, handelt nicht netz- und systemdienlich“, erklärt Schmidt. „Wichtig ist daher, dass nicht nur neue Speicher errichtet werden, sondern dass es bei Förderungen auch klare Vorgaben für ihren Betrieb gibt.“

Entscheidend ist nun die konkrete Ausgestaltung der Förderung. Notwendig sind klare technische Anforderungen an Speicher und Energiemanagement, ein nachvollziehbarer und dennoch unbürokratischer Nachweis des systemdienlichen Betriebs sowie eine praxistaugliche Förderhöhe. Nur dann wird aus dem richtigen Ansatz ein wirksames Instrument für mehr Kosteneffizienz und Systemstabilität.

Ansprechpartner

Christian Zwittnig
Leiter Kommunikation, Pressesprecher
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