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Österreichs E-Wirtschaft unterstützt Konzept der Energieunion

Bessere Koordinierung der Energiepolitik eröffnet neue Chancen für europaweite Lösungen

Österreichs E-Wirtschaft unterstützt die Pläne der EU-Kommission für eine Europäische Energieunion. „Eine bessere Koordinierung der Energiepolitik ist wichtig für die Vollendung des Energiebinnenmarkts und eröffnet zudem neue Chancen für europaweite Lösungen in einer Reihe von Problembereichen“, erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie.

Die Mitteilung zur Energieunion mit ihren zentralen Themen Versorgungssicherheit, Energiebinnenmarkt, Energieeffizienz, Klimaschutz und Forschung ist ein umfassendes Konzept, das die sichere, nachhaltige, wettbewerbsfähige und erschwingliche Energieversorgung für alle Bürger der Union in den Vordergrund stellt. Zugleich enthält das Unionskonzept Elemente zur Stärkung der Solidarität und zur Steigerung der Transparenz und Vergleichbarkeit der nationalen Energiemärkte. Schmidt: „Oesterreichs Energie kann sich hier vor allem dem klaren Bekenntnis zur Implementierung der Strombinnenmarkt-Richtlinie anschließen.“ Zugleich gilt es, die Marktintegration der Erneuerbaren voranzutreiben, Übertragungs- und Verteilnetze stärken und Demandside Management Maßnahmen voranzubringen. Eine Regulierung der Energiepreise stört aus Sicht von Oesterreichs Energie den Wettbewerb und führt zu Marktverzerrungen. Oesterreichs Energie spricht sich für einen ungehinderten Stromaustausch und die Aufrechterhaltung der derzeitigen Preiszonen aus.

Im Bereich der Energieeffizienz fordert Oesterreichs Energie einen der Bedeutung des Elektrizitätssektors angemessenen und fachlich korrekten Zugang zu wichtigen Fragen. Ein effizienter Umgang mit Energie sei der Schlüssel für eine nachhaltige Energiezukunft und wesentlich für die Sicherung der Energieversorgung, aus Sicht der E-Wirtschaft ist aber zu berücksichtigen, dass nur rund 20 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs auf Strom entfallen. Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) als wichtige Technologie zur Reduktion von CO2-Emissionen und für den Ressourcen- und Umweltschutz sollte anerkannt werden.

Klimaschutz benötigt InvestitionssicherheitIn Fragen des Klimaschutzes plädiert Österreichs E-Wirtschaft für eine rasche Festlegung von ambitionierten und zugleich realistischen Zielvorgaben für die Energieversorgung bis 2030 um Investitionssicherheit zu gewährleisten. Oesterreichs Energie unterstützt das übergeordnete Ziel einer Senkung der CO2 Emissionen um 40 Prozent, wobei ein auf EU-Ebene bindender Anteil von Erneuerbaren Energien und ein indikatives Energieeffizienzziel weitere Säulen darstellen. Schmidt: „Klimaschutz braucht aber auch eine stabile wirtschaftliche Basis. Daher müssen die erneuerbaren Energien möglichst rasch in den Markt integriert werden und die Wasserkraft benötigt angepasste Rahmenbedingungen damit die dringend notwendigen Investitionen in diesem Bereich auch getätigt werden können.“

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