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E-Wirtschaft sieht Grünbuch für neue Energie- und Klimastrategie bis 2030 als gute Grundlage für einen langfristigen energiepolitischen Rahmen

Stromstrategie Empowering Austria als zentrale Säule für die Energieversorgung der Zukunft integrieren

Das Grünbuch für eine intelligente Energie- und Klimastrategie bis 2030 sieht Österreichs E-Wirtschaft als gute Grundlage für einen künftigen langfristigen energiepolitischen Rahmen unseres Landes, der allen Akteuren Planungssicherheit bietet. „Der Konsultationsprozess, auf Basis des Grünbuchs, der am 5. Juli startete, öffnet das Diskussionsfeld über eine künftige Klima- und Energiestrategie ohne Wertungen zu einzelnen Teilen des Inputs abzugeben und ist eine gute Ausgangsbasis für künftige Diskussionen“, erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung der E-Wirtschaft.

Schmidt begrüßte insbesondere, dass auch die Stromstrategie von Oesterreichs Energie, „Empowering Austria“ im Grünbuch für die neue Energie- und Klimastrategie bis 2030 berücksichtigt wurde. Damit werde anerkannt, dass Strom aus erneuerbaren Energien eine wesentliche Rolle bei der Neugestaltung der Energieversorgung spielen werde und in den kommenden Jahrzehnten zur wichtigsten Säule der Energieversorgung Österreichs heranwachsen soll. Das Grünbuch zeige klar auf, dass Strom aus erneuerbaren Ressourcen in Österreich bereits jetzt dominiere und weiter gestärkt werden könne.

Oesterreichs Energie verweist in der Stromstrategie auf die Stärken und Chancen einer Stromversorgung, die weitgehend auf erneuerbaren Energien basiert und deren Erzeugung nach Möglichkeit dem Inlandsverbrauch entspricht. Kernthemen sind dabei die Ziele „mehr Strom im Energiesystem“, „mehr Erneuerbare und Flexibilität im Stromsystem“ sowie „mehr Partizipation im Markt“. Mit dem Ausbau der Stromproduktion aus Wasserkraft, Windenergie und Photovoltaik um jeweils 6-8 Mrd. kWh zusätzlicher Stromerzeugung jährlich sollen bis 2030 das erwartete Wachstum des Stromverbrauchs abgedeckt und die Stromimporte weitgehend abgebaut werden.

Schmidt: „Österreichs historische Leistung ist der Ausbau der Wasserkraft, die in Zukunft weiter gestärkt und durch zusätzliche Bereiche wie Photovoltaik und Windenergie ergänzt werden kann.“ Ziel der neuen Energie- und Klimastrategie müsse es sein, eine wirtschaftlich solide, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung aufzubauen, die auf fairen regulatorischen und gesetzlichen Grundlagen agieren kann und sich so dem Wettbewerb mit dem Ausland stellen kann. Das ermögliche hohe Wertschöpfung und Investitionen im Land, stärke den Wirtschaftsstandort und unterstütze eine leistungsfähige, hoch-qualitative und flexible Versorgung.

 

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