Stromausfall - Was tun?

Wie macht man den Haushalt Black-out-fit?

Die Phase eines längeren Stromausfalls kann mit geringem Vorbereitungsaufwand vergleichsweise problemlos überstanden werden; abgesehen natürlich von den persönlichen Einschränkungen. Wichtig für das Krisenmanagement sind die Vorbereitung auf die Situation und das Anlegen von haltbaren Vorräten. Checklisten helfen bei der Vorbereitung auf eine Black-out-Situation und bieten im Ernstfall Unterstützung bei Entscheidungen und geben damit auch ein wenig Sicherheit.

  • Zuerst sollte eine Bestandsaufnahme erfolgen, wie viele Personen eventuell zusätzlich zu den bereits im Haus lebenden aufgenommen werden müssten. Welche Haustiere sind zu versorgen.
  • Ist eine Notstromversorgung durch Aggregat möglich/gegeben und ist genug Brennstoff gelagert.
  • Der Lebensmittelvorrat sollte für 14 Tage ausgelegt sein. 
  • Trinkwasservorrat anlegen (35 Liter kohlensäurehaltiges, in Flaschen abgefülltes Mineralwasser pro Person und 14 Tage), sowie die nötige Menge Wasser für Essenszubereitung, Hygiene und Toilettenbenutzung einplanen. Im Notfall kann Nutzwasser auch nahegelegenen Fließgewässern entnommen werden. Wasser kann auch dadurch gespart werden, dass Wasser mehrfach genutzt wird: Etwa dadurch, dass Wasser, das zur Körperpflege genutzt wurde, anschließen als Spülwasser für das WC verwendet wird.
  • Heizung: funktioniert die Heizung auch ohne Strom und welche Ersatzlösung bei Heizungsausfall ist möglich?
  • Medizinische Versorgung: Sind Sie oder Angehörige auf regelmäße Arztbesuche angewiesen. Müssen regemäßig Medikament eingenommen werden.
  • Ist eine vollständige Hausapotheke vorhanden und wurden abgelaufene Medizinprodukte laufend ersetzt.
  • Mobilität: Welche Fahrten sind nötig. Welche Ausweichstrecken gibt es, sind Fahrräder als Ersatz-Fortbewegungsmittel vorhanden?