Energie-Lexikon

V

Variable Kosten
Als variable Kosten werden, im Gegensatz zu Fixkosten, jene Kosten bezeichnet, die zur Bereitstellung eines Gutes notwendig sind, ohne Berücksichtigung der Fixkosten. In der thermischen Stromerzeugung werden beispielsweise Brennstoffkosten oder Kosten für Emissionszertifikate als variable Kosten bezeichnet, nicht hingegen die Kosten des Kraftwerksbaus selbst.

Verbrauchspreis
ist der verbrauchsabhängige Teil des Energiepreises, der für die tatsächlich geleistete Arbeit (z.B. Cent pro Kilowattstunde) verrechnet wird. Bei Strom wird er auch als Verbrauchspreis bezeichnet. Im Gegensatz dazu gibt es den fixen Grundpreis, der sich auf einen Verbrauchszeitraum bezieht.

Verbrauchsspitzen
Bezeichnet Zeitpunkte, an denen ein besonders hoher Strombedarf besteht. Der Stromverbrauch ist über das Jahr hinweg nicht konstant, sondern verändert sich mit dem tages- und jahreszeitlichen Verbraucherverhalten und Bedarf.

Versorgungssicherheit
trägt dem Anspruch der Kunden auf eine lückenlose Energieversorgung Rechnung. Durch vertragliche Regelungen sind Verantwortungsbereiche für Netzbetreiber und Stromerzeuger festgelegt. Doch nur das perfekte Zusammenspiel von Netzinfrastruktur und Erzeugung gewährleistet auch tatsächlich die Versorgungssicherheit. Der Netzbetreiber ist für den ordnungsgemäßen Betrieb seines Netzes und somit für die Versorgungssicherheit zuständig.

Volt (V)
ist die Einheit für die elektrische Spannung und wurde nach dem italienischen Physiker Alessandro Volta (1745 – 1827) benannt. Sie bezeichnet den Unterschied der Ladungen mit Elektronen an den Polen einer Stromquelle. 1 Kilovolt (kV) = 1.000 Volt (V). Im Haushalt beträgt die Spannung 230 V bzw. 400 V bei Drehstromanschluss. Für Transportzwecke werden in Österreich Spannungen bis zu 400 kV verwendet.