Stromhandel und -vertrieb

Stromrechnung

Im liberalisierten Energiemarkt ist die Information ein wichtiges Element des Wettbewerbs. Die Rechnung stellt dabei ein wesentliches Kommunikationsmittel des Energieunternehmens dar, um ihre Kunden über Verbrauch und Kosten zu informieren.

Zahlreiche gesetzliche Vorgaben wie die Mindestanforderungen an die Rechnung und Vorgaben zur Stromkennzeichnung im Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz (ElWOG 2010) sowie in der Stromkennzeichnungs-Verordnung, Regelungen im Ökostromgesetz (ÖSG 2012), die Systemnutzungstarife-Verordnung, das Elektrizitätsabgabegesetz, diverse Landesgesetze und diverse steuerrechtliche Vorgaben machen die Stromrechnung komplex.

Trotz der verpflichtenden Umsetzung der umfangreichen Regelungen ist es ein Kernanliegen der Energieunternehmen für ihre Kunden Transparenz zu gewährleisten sowie Verständlichkeit und Übersichtlichkeit der Rechnungen sicherzustellen.

Endgültiges Design und Layout obliegen dem einzelnen Unternehmen. In der Regel erfolgt die Rechnungslegung für Haushalte einmal jährlich.

Die Rechnungen der Unternehmen sind nach folgendem Schema aufgebaut:

  • Übersichtsblatt mit klaren, verständlichen Begriffen
  • Seite, mit einer für die gesamte E-Wirtschaft einheitlichen Begriffserklärung und
  • Folgeblatt mit Detailinformationen

Damit ist auf einen Blick sichtbar,

  • wie viel für den Strom insgesamt zu bezahlen ist,
  • wie hoch die Teilbeträge sind,
  • wie viel Energie zu welchem Zeitpunkt kostet
  • wie der aktuelle Verbrauch im Vergleich zum Verbrauch des Vorjahres ist und
  • wie hoch der Anteil an Steuern und Abgaben am Gesamtpreis ist

Ziel ist es, mit der Rechnung nachvollziehbar und transparent die wesentlichen Informationen bereitzustellen. Vielfach ergänzt werden die Rechnungsdetails mit Informationen zum Energiesparen, Möglichkeiten der elektronischen Rechnungslegung etc.