Presseinformation

Wettbewerb am Strommarkt funktioniert

Haushalts- und Industriekunden profitieren von vielfältigen Angeboten und marktgerechten Preisen

Als konkreten Beleg für die starke Konkurrenz und den gut funktionierenden Markt im liberalisierten Sektor der E-Wirtschaft sieht Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung der E-Wirtschaft die soeben erschienen Marktbericht der E-Control. „Der Wettbewerb am heimischen Strommarkt funktioniert und Haushalts- und Industriekunden profitieren von vielfältigen Angeboten und marktgerechten Preisen“, erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie.

Die Strompreise für Haushaltskunden sind seit sieben Jahren praktisch stabil, während die allgemeine Inflationsrate im Schnitt der vergangenen Jahre knapp zwei Prozent erreichte. Strom ist somit in relativen Zahlen sogar billiger geworden und wirkte inflationsdämpfend. 2016 lagen die Strompreise für Haushaltskunden durchschnittlich bei 20,3 Cent, im ersten Halbjahr 2017 sogar bei 19,5 Cent inklusive Steuern, Abgaben und Netzkosten.

Die Strompreise für Industriekunden sind seit 2009 von 9,9 Cent pro Kilowattstunde auf 7,1 Cent im Jahr 2016 und weiter auf 6,21 Cent im ersten Halbjahr 2017 zurückgegangen. Schmidt: „Österreichs Industrie profitiert damit vom intensiven Wettbewerb und konkurrenzfähigen und fairen Preisen der österreichischen E-Wirtschaft.“ Strom für die Industrie ist in Österreich billiger als im EU-Schnitt. Stromlieferverträge basieren weitgehend auf den Preissignalen der europäischen Großhandelsmärkte. Die Preisbildung ist transparent und für alle Marktteilnehmer nachvollziehbar.