16.05.2019

E-Wirtschaft begrüßt Kooperation von BEÖ und SMATRICS

Lade-Kooperation ist Meilenstein für Zugang zur Energieversorgung im Mobilitätssektor

Als Meilenstein der Energieversorgung der emissionsfreien Mobilität begrüßte Leonhard Schitter, Präsident von Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung der E-Wirtschaft die Kooperation der großen österreichischen Ladeinfrastruktur-Anbieter Bundesverband für Elektromobilität (BEÖ), einem Zusammenschluss von elf wichtigen Energieunternehmen und dem Dienstleistungsanbieter für E-Mobilität SMATRICS. Schitter: „Damit verbessert sich schlagartig der so wichtige Zugang der Kunden zu Ladestationen für die anlaufende Umstellung der Mobilität auf erneuerbare Energien, eine Win-Win-Situation für Umwelt, Verkehrsteilnehmer, Österreich und auch E-Wirtschaft“.

Mit der Kooperation der beiden Anbieter stehen ab sofort mit nur einer Karte oder App eines BEÖ-Mitgliedsunternehmens oder SMATRICS 3.500 öffentlich zugängliche Ladepunkte zwischen Wien und Bregenz zur Verfügung. Insgesamt gibt es in Österreich rund 5.000 öffentlich zugängliche Ladeanschlüsse, davon mehr als 3.500 im BEÖ- und SMATRICS-Netz. Schitter: „Damit zählt Österreich innerhalb Europas bereits heute zu den Vorreitern beim Ausbau der öffentlichen Ladestationen. Österreichs E-Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren massiv in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investiert.“

Die Zusammenführung der Systeme verbessert die Marktchancen von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen erheblich und steigert die Attraktivität der E-Mobilität. Der Anteil von E-Autos an den Neuzulassungen in Österreich steigt derzeit rascher an als in den vergangenen Jahren. Bis Ende April 2019 sind 3.266 vollelektrische E-Autos hinzugekommen, das sind um 52 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2018. Aktuell sind 2,9 Prozent aller Neuzulassungen E-PKW. Im vergangenen Jahr 2018 wurden insgesamt 6.757 E-Pkw neuzugelassen. Waren 2018 noch 20.831 rein elektrisch betriebene E-Pkw auf Österreichs Straßen unterwegs, so sind es mit Stand März 2019 bereits 23.241.

„Elektromobilität kann einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der österreichischen Energie- und Klimaziele leisten. Im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor ist E-Mobilität deutlich effizienter und klimafreundlicher. Bei einer etwa vier Mal so hohen Effizienz im Vergleich fällt nur ein Viertel der CO2-Emissionen an. Zusätzlich entfallen Stickoxide, Lärm und Feinstaub durch Bremsabrieb. Der Wegfall der Belastung ist vor allem im urbanen Bereich ein wesentlicher Gewinn.“, so Schitter.