17. Dezember 2018

E-Wirtschaft begrüßt Einigung in Kattowitz als wichtigen Schritt

Schitter: Österreich muss hohe Ambitionen jetzt mit Maßnahmen beweisen

Als weiteren wichtigen Schritt im Gefolge des Klima-Abkommens von Paris begrüßt Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung der E-Wirtschaft das hart erkämpfte Ergebnis des Klimagipfels von Kattowitz. „Dass es jetzt ein Regelbuch für die Erfüllung der Klimaziele gibt, ist ein Erfolg, unbenommen davon, dass manche sich wahrscheinlich mehr erwartet hätten“, erklärte Leonhard Schitter, Präsident von Oesterreichs Energie.

Schitter sieht Österreich, das sich zum „High Ambition“-Land erklärt hat, nun in der Pflicht, dies auch mit Taten zu beweisen: „Die Bundesregierung muss nach dem Klimaschutz durch Strategien und Erklärungen jetzt rasch den Klimaschutz durch Taten beginnen.“ Konkret fordert die E-Wirtschaft ein Regelwerk zur sinnvollen Incentivierung aller Potenziale und Technologien inklusive der Wasserkraft für die Energiewende das sowohl fair als auch marktnah und möglichst kostengünstig ist. Schitter: „Wir von der E-Wirtschaft haben hohe Ambitionen bezüglich des Ausbaus der erneuerbaren Energien, innovativer und smarter Systeme und der Transformation des Energiesystems und wir erwarten, dass die Politik dafür bereits in den ersten Monaten des kommenden Jahres detaillierte Vorschläge präsentiert.“

Klimaschutz darf sich aus Sicht der E-Wirtschaft nicht in Geboten, Verboten und Belastungen für Bevölkerung und Wirtschaft erschöpfen, sondern muss Ziele und Entwicklungspfade eröffnen, die alle Beteiligten gerne beschreiten, weil sie sowohl gesamtgesellschaftlich als auch individuell vorteilhaft sind. Schitter: „Die Energiewende darf nicht als Einschränkung und Verzicht gesehen werden, sondern es muss uns gelingen, alle für den kommenden Wandel zu begeistern.“

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