Energie-Lexikon

L

Lastverteiler
ist eine Einrichtung in Energieversorgungsunternehmen, um die Energieverteilung bedarfsgerecht und optimiert zu steuern.

Laufwasserkraftwerk
Hierbei wird aufgestautes Flusswasser unmittelbar zur Stromerzeugung genutzt. Sie wandeln die Kraft des fließenden Wassers von Flüssen in elektrische Energie um, haben einen sehr hohen Wirkungsgrad und verursachen keine Emissionen.

Leistung
ist das Maß für das Arbeitsvermögen pro Zeiteinheit und wird in der Einheit Watt (W) angegeben. 1 Kilowatt (kW) = 1.000 Watt; 1 Megawatt (MW) = 1.000.000 Watt; 1 Gigawatt (GW) = 1.000.000.000 Watt. Hat ein Kraftwerk eine Leistung von 100 Megawatt, erzeugt es bei Vollbetrieb in zehn Stunden 1.000 Megawattstunden (MWh) = 1 Gigawattstunde (GWh) Strom.

Leitungsschutzschalter
sind eine Bauart von Sicherungen und werden umgangssprachlich auch als Sicherungsautomat bezeichnet.

Leuchtstofflampen
sind Lampen, bei denen ein gasgefüllter Glaskolben mit Strom durchflossen wird. Ein fluoreszierender Leuchtstoff an der Innenseite des Glaskolbens wandelt die daraufhin entstehenden UV-Strahlen in sichtbares Licht um. Leuchtstofflampen werden umgangssprachlich als Neonröhren bezeichnet, obwohl nicht Neon, sondern Quecksilberdampf und Argon als Leuchtgas beinhaltet sind. Leuchtstofflampen zeichnen sich durch ihre Produktvielfalt, den geringen Stromverbrauch und die hohe Lebensdauer aus. Energiesparlampen zählen ebenfalls zu den Leuchtstofflampen.

Liberalisierung des Strommarktes
Der österreichische Strommarkt ist seit dem 1. Oktober 2001 vollständig liberalisiert. Grundlage dafür bildet das Elektrizitätswirtschafts- und -organistationsgesetz 1998 (ElWOG). Mit dem ElWOG wurde die Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie in österreichisches Recht umgesetzt. Durch die Liberalisierung erfolgte eine Öffnung des Strommarktes hin zu einem freien Wettbewerbsmarkt.