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StromLinie 03-2020

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Für die E-Wirtschaft geht ein Jahr zu Ende, das es in vielen Bereichen wirklich in sich hatte: Gleich im Frühjahr musste die Branche den Beweis antreten, dass die Versorgungssicherheit auch im Lockdown garantiert werden kann. Gleichzeitig brach die Wirtschaftsleistung im Zuge des ersten Lockdowns massiv ein. Das Marktvolumen schrumpfte schlagartig, Strompreise sanken. Über den Sommer stabilisierte sich die Lage langsam, die wirtschaftliche Situation für unsere Branche blieb aber weiter herausfordernd.

Im Herbst begann die Stimmung sich dann langsam zu drehen. Der Begutachtungsentwurf des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes wurde vorgestellt, Aufbruchsstimmung machte sich breit. Dann ein Rückschlag – der noch für 2020 angekündigte Beschluss des Gesetzespaketes verzögerte sich, die Regelung zur Netzreserve wurde vorgezogen. Im November folgte dann ein zweiter Lockdown.
Dennoch gibt es gute Gründe, optimistisch in Richtung 2021 zu blicken: Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz kommt zwar später, doch es zeichnet sich ab, dass es klare Rahmenbedingungen, Investitionssicherheit eine wesentliche Grundlage für den Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung in Österreich schaffen wird. Welche Punkte aus Sicht der E-Wirtschaft noch geändert werden sollten – und wo es bei den Verhandlungen mit der Opposition noch hakt –, erfahren Sie in unserer Titelgeschichte.

Auch dem zweiten heißen Thema dieses Herbstes – der Netzreserve – widmen wir uns in dieser Ausgabe eingehend. Oesterreichs Energie begrüßt das Vorziehen der Regelung. Die Netzreserve bildet das Rückgrat unserer Versorgungssicherheit. Hier braucht es eine faire Grundlage für den langfristigen Betrieb jener Kraftwerke, die für die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit unerlässlich sind. Dafür setzen wir uns ein!

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