Daten & Fakten

Daten und Fakten zur Stromerzeugung

Der Erzeugungsmix der österreichischen Kraftwerke ist durch erneuerbare Energien und insbesondere durch saubere Wasserkraft gekennzeichnet. Ergänzt wird der flexible Mix durch hocheffiziente thermische Kraftwerke. Durch diesen effizienten Erzeugungsmix gehört heimischer Strom im Europavergleich zu jenen Ländern mit den geringsten Emissionen pro Kilowattstunde.

Die Wasserkraft ist mit einem Anteil von 60,5 Prozent die bedeutendste Quelle für Strom aus Österreich. Die zweite Säule des flexiblen österreichischen Energiemix sind die thermischen Kraftwerke mit einem Anteil von 24 Prozent. Aber auch neue erneuerbare Energieformen - wie Wind, Photovoltaik und Geothermie - leisten einen steigenden Beitrag zur heimischen Stromerzeugung.

Mit Abstand der größte Anteil der heimischen Kraftwerksleistung wird durch Wasserkraftwerke erbracht. Laut Betriebsstatistik der E-Control erzeugten 2018 Lauf- und Speicherkraftwerke mit einer Engpassleistung von insgesamt 14.516 MW fast 41.200 GWh umweltfreundlichen Strom. Der flexible österreichische Energiemix wird durch Wärmekraftwerke mit einer Engpassleistung von rund 7.200 MW ergänzt. Immer größere Bedeutung kommt einer steigenden Anzahl an Erzeugungsanlagen zu, die Strom auf Basis neuer erneuerbarer Energien wie Wind, Photovoltaik oder Geothermie erzeugen. Mit Ende 2018 lag die Engpassleistung von Anlagen dieser Art schon bei rund 6.850 MW.

Erneuerbare Energieträger

Die Stromerzeugung ist in Österreich durch einen hohen Anteil an erneuerbaren Energieträgern gekennzeichnet. In keinem anderen EU-Land ist der Anteil an Erneuerbaren an der Stromerzeugung so hoch wie in Österreich.

Erneuerbare Energien leisten einen wertvollen Beitrag zur Stromerzeugung und sind Teil des flexiblen Energiemix in Österreich. Mit einem Anteil von rund drei viertel erneuerbarer Energien an der gesamten Stromerzeugung liegt die heimische E-Wirtschaft unangefochten an der Spitze im EU-Vergleich. Im Durchschnitt der EU-28 liegt der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung gerade einmal bei 32 Prozent.