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Monitoring von Forschungsvorhaben

Forschungsförderung ist ein wichtiges Instrument, um vorhandenes Innovationspotential effektiv zu nutzen. Wesentliche Zielsetzung gegenständlicher Studie ist es, die nationalen und europäischen Förderungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Gegenständliche Studie stellt die bereits 5. Auflage des Monitorings nationaler und europäischer Forschungsförderung dar. Aufgrund umfangreicher Veränderungen der Förderlandschaft seit der Aktualisierung 2007 (3. Auflage), wurde 2010 eine tiefgreifende Überarbeitung und Vertiefung des Inhalts in Anlehnung an die Struktur vorangegangener Auflagen durchgeführt. Die gegenständliche Aktualisierung berücksichtigt alle Änderungen und Neuerungen seit Ende 2010.

Die vorliegende Zusammenfassung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Gerade in der sich im Umbruch befindlichen Förderungslandschaft können weitere Institutionen und Programme entstehen.

Die Zielsetzungen

Das Monitoring laufender Projektförderungen und Forschungsvorhaben ermöglicht es, die derzeitigen Schwerpunkte der Forschungsförderungen und damit auch die zukünftigen Trends in Forschung und Entwicklung abzuleiten. Deutlich zu erkennen ist der derzeitige Fokus auf die Bereiche

  •     erneuerbare Energieträger,
  •     Energieeffizienz,
  •     emissionsarme, konventionelle Stromerzeugung,
  •     Energiespeicherung,
  •     Elektromobilität sowie
  •     intelligente Energienetze.


Auch die Forschung im nuklearen Bereich ist auf europäischer Ebene von Bedeutung. Aufgrund der untergeordneten Relevanz für Österreich werden jedoch Forschungsförderungen, welche vornehmlich die nukleare Elektrizitätserzeugung betreffen, in der gegenständlichen Studie nicht schwerpunktmäßig behandelt.

Europäische Forschungsförderung

Zentrale Bestandteile des Monitorings bilden das 7. Rahmenprogramm für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration sowie das ergänzende Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation der Europäischen Union. Die Europäischen Regionalförderungen, insbesondere der Europäische Fonds für regionale Entwicklung, werden aufgrund ihrer potentiellen Förderungsrelevanz für elektrizitätswirtschaftliche Projektvorhaben ebenso näher betrachtet.
Wesentlicher Eckpfeiler der Europäischen Forschungsförderung im Bereich fossiler Energieträger ist der Forschungsfonds für Kohle und Stahl. Ein bedeutendes Forschungsziel des Fonds ist die Verminderung der Umweltauswirkungen von Energie aus Kohle durch die Entwicklung innovativer CO2-Abscheide- und Speicherungstechnologien.
Für Österreichs Elektrizitätswirtschaft bietet eine verstärkte Beteiligung an europäischen Forschungs-, Technologie- und Innovationsprojekten und das regelmäßige Monitoring laufender Forschungsförderungen und -vorhaben insbesondere auch die Chance, Technologieentwicklungen frühzeitig zu erkennen und sich dadurch einen entsprechenden Marktvorteil zu verschaffen. Das Aufzeigen des bislang in Anspruch genommenen Förderbudgets soll zukünftige Entscheidungen über die Durchführung von Forschungsvorhaben erleichtern und unterstützen.

Forschungsförderung in Österreich

Die nationale Förderstelle für angewandte, marktorientierte Forschung ist die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Die Bundesministerien (allen voran das BMVIT und das BMLFUW) verstehen sich als Initiatoren und Fördergeber für unterschiedliche Programme des Klima- und Energiefonds in allen Forschungs- und Entwicklungsbereichen. Die Förderung von Grundlagenforschung erfolgt in Österreich vornehmlich durch den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF). Überdies sind die nichtstaatlich gesteuerten Förderfonds von Oesterreichs Energie Forschung & Innovation sowie der in Deutschland situierten VGB Forschungsstiftung von Relevanz für die österreichische Elektrizitätswirtschaft.