Oesterreichs Energie > ENERGIE & VERANTWORTUNG > Netze der Zukunft > Nationale Technologieplattform Smart Grids

Nationale Technologieplattform Smart Grids Austria

Artikel weiterleitenArtikel weiterleiten

Für eine sichere Versorgung mit elektrischer Energie in Österreich − auch in Zukunft.

 

Die Nationale Technologieplattform (NTP) Smart Grids Austria  besteht aus etwa 30 Stakeholdern der elektrischen Energieversorgung. Die beteiligten Partner stammen aus den Bereichen Industrie, Netzbetreiber, Energiewirtschaft, Forschung & Entwicklung sowie Konsumenten und Nutzer.

 

Die Mitglieder der Plattform verfolgen das gemeinsame Ziel, die Kräfte für zukünftige intelligentere Stromnetze in Österreich zu bündeln, um eine energie- und kosteneffiziente Stromversorgung zu unterstützen. Außerdem steht die Plattform im engen Kontakt mit der Europäischen Technologieplattform (ETP) Smart Grids.

 

 

Zukünftige Stromversorgung

Nur eine funktionierende und auf zukünftige Anforderungen ausgerichtete Stromversorgung kann als Basis einer nachhaltigen Entwicklung der Wirtschaft dienen. Um für Österreich eine solche Basis sicherzustellen, wurden ambitionierte Ziele im Energiebereich festgelegt. Prinzipiell geht es dabei um die Verringerung von Emissionen, die Erhöhung der Effizienz und den Ausbau der erneuerbaren Energien. Dabei kristallisieren sich auch jene Anforderungen heraus, die an ein solches intelligenteres Stromnetz − eben ein Smart Grid − gestellt werden. Insbesondere geht es dabei um eine aktive Integration von dezentralen Stromerzeugungsanlagen und um dezentrale Speichermöglichkeiten, was aber auch eine sehr große Herausforderung für die Netzbetreiber darstellt.

 

Roadmap Smart Grids Austria

In der NTP Smart Grids Austria wurde zuerst ein gewünschtes Ziel – eine Vision – definiert. Mit der Roadmap Smart Grids Austria wurde dann ein Leitfaden erarbeitet, der den koordinierten und strukturierten Weg aufzeigt, wie in Kooperation mit allen Partnern diese Vision Wirklichkeit werden soll. Die Roadmap skizziert das dafür notwendigen Vorgehen und stellt damit den ersten wichtigen Schritt für die Implementierung von Smart Grids in Österreich dar. Unterlagen zur Roadmap oder zu Smart Grids im Allgemeinen finden Sie im Downloadbereich der Smart Grids Webseite

.

Anerkennung der Forschungskosten

Für die erfolgreiche Umsetzung der Vision Smart Grids Austria sind entsprechende Rahmenbedingungen notwendig. Im Speziellen sind hier die Kosten der Netzbetreiber zu nennen, die durch Beteiligungen an Forschungsvorhaben oder Demonstrationsprojekten entstehen. Im regulierten Markt ist die abschlagsfreie Anerkennung dieser Kosten durch die E-Control wesentlich für das reibungslose Gelingen der Umsetzung von Smart Grids in Österreich.