KV-Verhandlungen der E-Wirtschaft erneut abgebrochen
Verantwortungsvolles Angebot der Arbeitgeber bietet deutliche prozentuale Erhöhung
Die dritte Verhandlungsrunde der Kollektivvertragsverhandlungen am 2.2.2012 zwischen Österreichs E-Wirtschaft und GPA-DJP sowie PRO-GE wurde erneut abgebrochen. „Die Arbeitgeber haben ein verantwortungsvolles Angebot vorgelegt, das den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine deutliche prozentuale Erhöhung bietet und weiteren wesentlichen Forderungen der Arbeitnehmervertretung entgegenkommt“, erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung der E-Wirtschaft.
Im Zuge der Gespräche haben die Arbeitgeber ihr bisheriges Angebot im Sinne der Anliegen der Arbeitnehmervertretung modifiziert und auch Alternativen vorgeschlagen:
Variante 1:
- Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter und Mindestlöhne um 3,6 Prozent,
- Erhöhung der Ist-Gehälter und Ist-Löhne um 3,6 Prozent,
- eine Einmalzahlung in der Höhe von 200 Euro.
Variante 2:
- Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindest- und Ist-Gehälter um 3,9 Prozent für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich in der Gehaltstabelle befinden, die seit 1. 1. 1998 gilt.
- Erhöhung der Mindest- und Ist-Gehälter um 3,5 Prozent für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich in der Gehaltstabelle befinden, die für jene gilt, die vor 1. 1. 1998 eingetreten sind.
- Erhöhung der Mindest- und Ist-Löhne um 3,9 Prozent,
- Eine Einmalzahlung in der Höhe von 200 Euro.
Beide Varianten sind ein faires Angebot, das die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ebenso berücksichtigt, wie die Verantwortung der E-Wirtschaft gegenüber ihren Kunden. Die E-Wirtschaft stellt sicher, dass das Einkommensniveau der Branche auch in schwierigen Zeiten erhalten bleibt und trägt der Forderung der Arbeitnehmervertretung nach einer sozialen Staffelung und einer deutlichen prozentualen Erhöhung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit niedrigeren Einkommen Rechnung. Schmidt: „Wir haben eine hohe soziale Verantwortung gegenüber den Kunden und wir hoffen, dass sich auch die Arbeitnehmervertretung zu dieser Verantwortung bekennt.“






Artikel weiterleiten