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EU-Regulierungsbehörden auf dem Prüfstand

Oesterreichs Energie hat unterschiedliche Regulatoren in europäischen Ländern verglichen. Wichtiges Fazit gleich zu Beginn: Die österreichische Regulierungsbehörde Energie-Control Austria (E-Control) gehört, bezogen auf die Marktgröße, zu den personell und finanziell am besten ausgestatteten Regulierungsbehörden Europas.

E-Control verfügt bereits heute über einen Personalstand von 105 Mitarbeitern und verbucht jährliche Ausgaben von 15,5 Mio. Euro. Im Vergleich dazu kommen der italienische Regulator AEEG oder der französische Regulator CRE, umgerechnet auf die Marktgröße, gerade einmal mit einem Viertel bzw. einem Fünftel an Personal aus, um ihre regulatorischen Aufgaben zu erledigen. Auch in Bezug auf die Ausgaben liegen andere europäische Regulatoren deutlich unter dem Niveau der E-Control.

Kompetenzen und Aktivitäten der E-Control wurden kontinuierlich ausgebaut

Die Kompetenzen des Regulators wurden kontinuierlich erweitert, seit die Behörde im Jahr 2001 ihre Tätigkeit aufgenommen hat. Die Tätigkeiten der E-Control sind mittlerweile vielfältig und reichen von der Netzregulierung und Marktaufsicht über Streitschlichtung bis hin zu umfangreichen statistischen Aufgaben sowie Public Relation. Grundlage der Aktivitäten ist oftmals nicht allein die gesetzliche Basis, sondern das Selbstverständnis der Behörde, auch für Aufgaben der Energiepolitik zuständig zu sein und hier auf vielfältigen Wegen über die Medien die Positionen der Behörde zu verbreiten.

E-Control: Stetig steigende Kosten

Trotz der bereits überdurchschnittlichen Ausstattung der E-Control sowohl in Hinblick auf die Finanz- und Personalressourcen als auch in Hinblick auf ihre Kompetenzen „wächst“ die E-Control weiter. Alleine in den vergangenen vier Jahren stiegen die Kosten der heimischen Regulierungsbehörde um durchschnittlich 12 Prozent pro Jahr.

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