Oesterreichs Energie > MEDIEN > Presse > Aktuelle Presseaussendungen > E-Wirtschaft begrüßt Energiefahrplan der EU

E-Wirtschaft begrüßt Energiefahrplan der EU

Artikel weiterleitenArtikel weiterleiten
Oesterreichs Energie: Konzentration auf erneuerbare Energien stärkt Position Österreichs

Als Wegweiser in die Zukunft, den Österreich in seinem Sinne nutzen könne, sieht Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung der österreichischen E-Wirtschaft, den am 15. Dezember 2011 präsentierten Energiefahrplan der EU. „Dass die Roadmap 2050 die Themen Energieeffizienz, Speichertechnologien und Ausbau der erneuerbaren Energien als kritische Elemente der künftigen Energieversorgung benennt, ist nicht nur richtig, sondern auch eine Bestätigung der Position Österreichs und der Position von Oesterreichs Energie“, erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie. An Österreich werde es jetzt liegen, diese Ziele auch in die Tat umzusetzen, so Schmidt.

 

Oesterreichs Energie sieht nun den Zeitpunkt gekommen, konkrete Maßnahmen zu setzen. Schmidt: „Energiekommissar Oettinger hat Recht, wenn er darauf hinweist, dass frühzeitige Investitionen den Umstieg kostengünstiger machen. Daher sollten wir jetzt die Bremsen lösen und uns auf den Weg machen. Österreich hat jetzt die Chance zu zeigen, dass es uns mit dem Ausbau der Erneuerbaren, der Steigerung der Energieeffizienz und dem Ziel einer ausgeglichenen Strombilanz ernst ist.“ Klar sei weiters, dass Strom in Zukunft eine wesentlich wichtigere Rolle bei der Energieversorgung als bisher spielen werde. Hocheffiziente thermische Stromproduktion müsse aber noch über längere Zeit als flexible Optionen genützt werden.

 

Umbau der Energieversorgung erfordert hohe Investitionen

Wichtig ist es aus Sicht von Oesterreichs Energie, dass existierende Hürden für Infrastrukturvorhaben rasch beseitigt und konkrete Programme für den Ausbau entwickelt werden. Schmidt: „Unsichere Rahmenbedingungen sind ein Haupthindernis für Investitionen. Die Zeit für Investitionen ist gekommen und wir müssen unsere Chancen nützen. Der Ausbau der Erneuerbaren und die Steigerung der Energieeffizienz werden von der E-Wirtschaft sehr ernst genommen.“ Auf die E-Wirtschaft kommen in den kommenden Jahren Investitionen in Netze und Erzeugung von über 20 Milliarden Euro zu. Schmidt: „Der Weg in die Energiezukunft wird für niemanden gratis zu befahren sein.“