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  • Spannungsqualität: Ermittlung repräsentativer Stichproben

Erstellung eines Verfahrens für die Ermittlung repräsentativer Stichproben

Methode nach Dipl.-Ing. Dr. Rudolf Dutter, o.Universitätsprofessor am Institut f. Statistik, Technische Universität Wien

 

In diesem Projekt wird zunächst die vorhandene Datenlage über mögliche Messstellen der einzelnen Netzbereiche in groben Zügen aufgezeigt. Von den neun Netzbereichen der Landesgesellschaften stehen geografische Koordinatenangaben der möglichen Messorte zur Verfügung, ebenso von den vier Stadtwerken Graz, Linz, Klagenfurt und Innsbruck. Nur aus dem Kleinen Walsertal sind keine Angaben eingelangt.

Hier zeigt sich allerdings schon eine extrem heterogene Verteilung der möglichen Messstellen, sodass eine einfache, statistisch zufällige Auswahl sich nicht ganz in vernünftiger Weise durchführen lässt und unbedingt auch heuristische Überlegungen zu der günstigsten Verteilung in einer Stichprobe mit den tatsächlich verwendeten Messstellen Platz haben.

Im Hauptteil des Berichts werden zunächst verschiedene Gesichtspunkte bei den Untersuchungen der Spannungsqualität aufgezeigt, insbesondere werden zeitabhängige und regionsspezifische Auswertungen diskutiert. Schließlich werden ausführlich statistische und heuristische Methoden zur Lösung der Aufgabe der Entwicklung eines Stichprobenplans angeführt und diskutiert.

Am Ende des Berichts werden im Kapitel Resultate die wesentlichen Schlussfolgerungen zusammengefasst:

(1) Die Anzahl von notwendigen Messstellen (Größe der Stichprobe) wird mit statistischen Methoden gefunden (Cochran’sche Formel).

(2) Die Platzierung der Messgeräte wird mit einer heuristischen Methode (Partitionierung) bestimmt.

Weiters wird bei wiederholter Stichprobenerhebung die systematische Anordnung nach gewissen Kriterien empfohlen.

Download des Berichts „Erstellung eines Verfahrens für die Ermittlung repräsentativer Stichproben