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  • Verbände-Erklärung zur deutsch-österr. Preiszone

Gemeinsame Erklärung zur Begutachtung der Preiszonen im europäischen Strommarkt

Die unterzeichnenden Verbände dieser gemeinsamen Erklärung sprechen sich für einen europaweiten Strombinnenmarkt aus. Deshalb bewerten sie die derzeit diskutierte Aufspaltung der bewährten deutsch-österreichischen Preiszone im Strommarkt als äußerst schädlich im Hinblick auf die angestrebte Schaffung eines barrierefreien EU-Energiebinnenmarktes.

Erwogen wird von der EU-Kommission, dem Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber ENTSO-E sowie der europäischen Energieregulierungsbehörde ACER, den deutschen-österreichischen Strommarkt in unterschiedliche Preiszonen aufzuteilen, weil dies die Stromnetze der Nachbarländer entlasten könnte.

Die Unterzeichner sind davon überzeugt, dass eine Aufteilung die Etablierung eines europäischen Strombinnenmarktes erheblich verlangsamen, die Markteffizienz und den Wettbewerb verringern sowie letztlich höhere Großhandelspreise aufgrund mangelnder Liquidität nach sich ziehen wird, ohne das Problem der Ringflüsse effektiv zu lösen. Kleinere Preiszonen würden dem Ziel der Schaffung eines EU-Binnenmarktes entgegenwirken.

Die gemeinsame Verbändeerklärung im Volltext.

 

Die folgenden Verbände haben die gemeinsame Erklärung unterfertigt:

Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI)
Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU)
BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V
Verband der Chemischen Industrie e.V.
WirtschaftsVereinigung Metalle (WVM)
Deutscher Industrie und Handelskammertag e.V. (DIHK)
Verband Deutscher Gas- und Stromhändler e.V.
Bundesverband Neuer Energieanbieter e.V. (bne)
Oesterreichs Energie
Verband kommunaler Unternehmen Österreichs (VKÖ)
VIK - Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V.