Energie-Lexikon

A

Abnahmestelle
ist der Punkt, an dem das Netz des lokalen Netzbetreibers endet und die Energie an den Stromkunden übergeben wird. Die Stromabnahme ist, je nach technischer Voraussetzung des Kunden, auf verschiedenen Spannungsebenen möglich.

Additiv erneuerbare Energie / Alternativenergie
ist die umgangssprachliche Bezeichnung für jede zur Energieversorgung einsetzbare, sich erneuernde Energie, wie z.B. geothermische Energie, Gezeitenenergie oder Sonnenenergie, sowie sich von ihr ableitende Energieformen wie Wind-, Wasser- und Bioenergie. Im Gegensatz dazu stehen Energie aus fossilen Brennstoffen und Kernenergie.

Ampere (A)
ist die Basiseinheit für die elektrische Stromstärke und wurde nach dem französischen Wissenschaftler André Marie Ampere (1775-1836) benannt. Die Stromstärke ist für die Erwärmung der elektrischen Leitungen verantwortlich und wird daher im Haushalt aus Sicherheitsgründen durch Sicherungen bzw. Leitungsschutzschalter begrenzt.

Anschlusswert
gibt die maximale Leistung von Energieverbrauchern an. Beträgt er bei Haushaltsgeräten wenige Watt (W) bis zu einigen Kilowatt (kW = 1.000 W), so kann er bei Industrieanlagen mehrere Megawatt (MW = 1.000.000 W) betragen.

Arbeit
ist in der Physik das Produkt aus Kraft und Weg. Die Basiseinheit ist Joule (J). Elektrische Arbeit ist das Produkt aus Spannung, Strom und Zeit. Die Arbeit wird meist in Kilowattstunden (kWh = 3.600.000 J) angegeben. Beispielsweise wandelt eine Glühlampe mit einer Leistung von 100 Watt (= 0,1 Kilowatt) in 10 Stunden eine kWh in Licht und – vor allem – in Wärme um (0,1 Kilowatt (kW) x 10 Stunden (h) = 1 kWh).

Arbeitspreis
ist der verbrauchsabhängige Teil des Energiepreises, der für die tatsächlich geleistete Arbeit (z.B. Cent pro Kilowattstunde) verrechnet wird. Bei Strom wird er auch als Verbrauchspreis bezeichnet. Im Gegensatz dazu gibt es den fixen Grundpreis, der sich auf einen Verbrauchszeitraum bezieht.