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Oesterreichs Energie: Wasserkraft ist Klimaschutz

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Umweltverträglichkeit von Kraftwerksprojekten wird in öffentlichen Verfahren entschieden, nicht in Pressekonferenzen

Gegen die einseitige Polemik des WWF-Österreich und seiner Experten, die die Jahrhundertaufgabe Klimaschutz außer Acht lassen, wendet sich Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung der E-Wirtschaft. „In Zeiten, in denen Klimaschutz ganz oben auf der Agenda steht, ist es verantwortungslos, im Zusammenhang mit modernen Wasserkraftprojekten, die zu einem naturschutzrechtlichen Verfahren eingereicht werden, mit Begriffen wie ‚Flussleichen in Betonsärgen’ zu polemisieren,“ erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie.


Die Umweltverträglichkeit von Kraftwerken werde heute in strengen Verfahren festgestellt und nicht in Pressekonferenzen. Schmidt: „Österreichs Umweltgesetze gehören zu den umfangreichsten und strengsten Europas und die Behörden brauchen im laufenden Verfahren sicher keine Zurufe von außen.“ Die Argumente der Kraftwerksgegner gegen Wasserkraftwerke entsprechen zudem nicht den Tatsachen. Schmidt: „Wenn ins Treffen geführt wird, dass Wasserkraftwerke nicht das ganze Jahr über ihre volle Leistung bringen, dann gilt das noch in viel höherem Maß für Windkraft und Solarenergie. Windkraftwerke liefern nur etwa ein Viertel bis ein Fünftel eines Jahres ausreichend Strom und benötigen daher noch viel mehr Backup durch andere Energieformen, wie beispielsweise Wasserkraft aus Pumpspeicherkraftwerken.

 

Wien, 16. Juni 2010