Kooperationen –EURELECTRIC Projekt Power Choices
EURELECTRIC’s Studie „Power Choices“ skizziert den Weg zur CO2-neutralen Stromerzeugung bis zum Jahr 2050. Und die Studie kommt zu dem Schluss, dass wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dann ist der Umstieg auf eine CO2-neutrale Stromerzeugung möglich.
Unter der Federführung der National Technical University of Athens (NTUA), Prof. P. Capros, wurde in der Studie „Power Choices“ ausgehend von heute (2009) ein Entwicklungspfad zu einer CO2-neutralen Elektrizitätsversorgung erarbeitet. Basierend auf dem Primes-Modell wurden auf Länderebene Modellläufe durchgeführt, die auf EU-27 aggregiert wurden.
Es erscheint durchaus möglich, das weltweite Energiesystem klimaverträglicher zu gestalten. Dies bedarf jedoch einer klaren Strategie und eines raschen und entschlossenen Handelns:
- Der CO2-Markt so fördern, dass Kosteneffizienz bei der Emissionsminderung gegeben ist.
- Es ist sicherzustellen, dass alle Sektoren Kosten der Emissionsverminderung internalisieren.
- Ein internationales Klimaabkommen ist vorantreiben.
- Öffentliche Behörden müssen eine führende Rolle im Bereich der Energieeffizienz einnehmen.
- Die Nutzung aller Optionen der CO2-armen Energietechnologien.
- Die Förderung der öffentlichen Akzeptanz für insbesondere Netze, Wind und CCS-Anlagen.
- Effiziente Genehmigungsverfahren und die
- Förderung der Elektromobilität.
Der für das Jahr 2050 aufgezeigte Erzeugungsmix setzt sich wie folgt zusammen:
- 38 Prozent erneuerbare Energien (1800 TWh), davon 56 Prozent Windkraft,
- 27 Prozent Kernenergie (1300TWh),
- 30 Prozent CCS (1414TWh) und
- fünf Prozent fossile Energieträger (231TWh).






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