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EURELECTRIC verabschiedet Deklaration zu Elektromobilität

Elektromobilität kann aus Sicht der europäischen Elektrizitätswirtschaft zu CO2-Einsparungen führen. So beträgt der CO2-Ausstoßes eines Elektroautos derzeit um die 80 g/km (zum Vergleich: EU-Durchschnitt von konventionellen Verbrennungsmotoren 160 g/km), wobei EURELECTRIC davon ausgeht, dass die CO2-Intensität auf 30g/km bis zum Jahr 2030 gesenkt werden kann.

 

Darüber hinaus kann durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen die Stromnetzstabilität verbessert werden, da potenzielle Speichervolumina für die steigenden fluktuierenden Einspeisungen aus erneuerbaren Energien geboten werden.

 

 

Gemeinsame europäische Standards für E-Mobilität gefordert

Als ersten Schritt für eine weitere Verbreitung der Elektromobilität tritt die Europäische Elektrizitätswirtschaft für eine Unterstützung der nötigen Standardisierungen ein. Am 27. Oktober 2009 wurde EK-Vizepräsident und Verkehrskommissar Tajani im Rahmen eines Festakts eine Erklärung von 50 nationalen Verbänden und Unternehmen (darunter Oesterreichs Energie, Verbund, EVN, Steweag-Steg) zur Elektromobilität übergeben. Sie fordert im Wesentlichen eine europaweite Standardisierung der Ladeinfrastruktur. Tajani begrüßte diese Initiative der E-Wirtschaft ausdrücklich, betonte die Bedeutung der E-Mobilität für die Verkehrspolitik der Zukunft und sprach sich für gemeinsame Standards aus. Im Rahmen der Veranstaltung wurden 30 Elektrofahrzeuge und zwei Hybridfahrzeuge präsentiert.